|
|
Projektbezeichnung: | Integration ohne Grenzen | Antragsteller: (Lead Partner) | Lebenshilfe Pirna-Sebnitz-Freital e. V. Longuyoner Straße 4 01796 Pirna | Projektpartner: | Centrum komunitní práce Ústí nad Labem Koněvova 1.697 400 01 Ústí nad Labem | Projektzeitraum: | 01.07.2009 bis 30.06.2012 |
Beiderseits der Grenze gibt es vielfältige Einrichtungen zur Arbeit mit Menschen mit Behinderung (vgl. Deutsch-Tschechischer Katalog der Sozialdienstleistungen 2007), jedoch bisher wenig Kontakte, kaum Vernetzungen und unterschiedliche Herangehensweisen in der Arbeit von Trägern der Behindertenarbeit, den Betroffenen und deren Interessenvertretern. Bisher gibt es vielfältige isolierte Aktivitäten im gemeinsamer Lebens- und Wirtschaftsraum jedoch meist ohne grenzüberschreitende Beteiligung. Die Zielgruppe ist noch weitgehend ausgeschlossen vom europäischen Einigungs- und Mobilitätsprozess.
Das Projekt leistet einen Beitrag zur Integration von Menschen mit Behinderungen in das soziale Leben und zum gleichberechtigten Zusammenleben von behinderten und nichtbehinderten Menschen. Gleichzeitig schafft es ein Netzwerk zur Vertiefung von Arbeitsbeziehungen von Trägern der Behindertenarbeit beiderseits der Grenze. Der Erfahrungsaustausch zwischen den Organisationen wird zur Bereicherung der eigenen Arbeitsmethoden und Inhalte und zur Identifikation mit historischen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Werten in der Grenzregion Elbe/Labe sowie insbesondere der Projektstandorte Pirna und Ústí nad Labem beitragen.
Direkter Austausch von fachlichem Wissen von Praktikern und Experten in Fachworkshops und Foren. Gemeinsames Lernen, Arbeiten und Erleben von Menschen mit Behinderung in der Grenzregion z.B. bei den gemeinsamen Aktionstagen. Aufbau von Kooperationsbeziehungen zwischen Werkstätten für Menschen mit Behinderung auch mit dem Ziel der Anbahnung von grenzübergreifenden Wertschöpfungsketten. Teilhabe von Menschen mit Behinderung am europäischen Einigungsprozess. Sensibilisierung der Regionen und bessere Integration behinderter Mitmenschen in das soziale Leben.
Fachworkshopreihen zu den Themen: Förderung in Kitas und Schulen, Arbeit in Werkstätten für behinderte Menschen und Integrationsunternehmen sowie Wohnen und Betreuen in der Region. Jährliche Foren zu den 3 Fachthemen unter Teilnahme von Experten, Wissenschaftlern und regionalen Verantwortungsträgern. Jährliche Aktionstage von behinderten und nichtbehinderten Menschen im Bereich Kultur, Freizeit und Sport. Planung und gefestigte Strukturen der zukünftigen grenzübergreifenden Kooperation. Entwickelte Sprachkompetenz bei Betreuungspersonal zur nachhaltigen weiteren Kooperation.
|
|